Psychomotorik für die Vorschule

Freude an der Bewegung, sich ausprobieren und auch einmal über sich hinauswachsen – all das ist für die Entwicklung von Kindern von großer Bedeutung.

 

An der Franzosenkoppelgrundschule hat Bewegung deshalb einen festen Platz im Schulalltag: Einmal wöchentlich findet ein Psychomotorik-Angebot statt, bei dem die Kinder spielerisch ihre Fähigkeiten entdecken und weiterentwickeln können.

 

Auch unsere jüngsten Schülerinnen und Schüler kommen jeden Donnerstag in den Genuss, zwei Stunden lang die Turnhalle zu erobern und sich an abwechslungsreichen Aufbauten und Geräten auszuprobieren.

 

Psychomotorik verbindet Bewegung, Wahrnehmung und Erleben miteinander. Kinder lernen dabei nicht nur, ihren Körper besser zu koordinieren und zu steuern, sondern entwickeln gleichzeitig wichtige persönliche und soziale Kompetenzen.

 

Beim Klettern, Balancieren, Springen oder Schaukeln sammeln sie vielfältige Sinneserfahrungen, stärken ihr Gleichgewicht und verbessern ihre Motorik. Gleichzeitig wachsen Selbstvertrauen und Mut: „Das habe ich geschafft!“ – solche Erfolgserlebnisse sind für Kinder besonders wertvoll.

 

Ein weiterer wichtiger Aspekt ist das soziale Lernen. In der Psychomotorik begegnen sich die Kinder in einer offenen und wertschätzenden Atmosphäre. Sie helfen einander, probieren gemeinsam neue Bewegungen aus und lernen, Rücksicht zu nehmen.

Jedes Kind darf dabei in seinem eigenen Tempo lernen und eigene Grenzen austesten.

 

 

So wird die Turnhalle zu einem Raum voller Möglichkeiten: ein Ort, an dem Bewegung Spaß macht, an dem Kinder sich selbst erleben und an dem sie wichtige Grundlagen für ihre körperliche, emotionale und soziale Entwicklung legen.