Mittagsfreizeit

Die Qual der Wahl in der Mittagspause!

 Nicht selten erleben wir es, dass die Kinder sich gar nicht entscheiden können, was sie nach dem Mittagessen zuerst tun sollen, 

  • sich austoben in der Sporthalle,

  • entspannen im Ruheraum,

  • tanzen in der Disco oder beim Karaoke mitmachen,

  • gesellig spielen im Spielzimmer,

  • Torschütze auf dem Fußballplatz werden,

  • mit den Fahrzeugen über den Schulhof kurven,

  • eine Vorlesegeschichte hören oder selbst lesen

  • oder einfach auf dem Spielplatz spielen oder sich im Gebüsch eine Höhle bauen?

  • Und dann ist auch noch manchmal der Inselraum geöffnet!

Oder sollte man vielleicht zuerst ein bisschen spielen und erst später zum Essen gehen? Auch möglich! Eine schwierige Entscheidung – manchmal!

Warmes Mittagessen

Abwechslungsreich und gesund, aus biologisch kontrolliertem Anbau – das zeichnet unser Mittagsmenü aus, und zwar vom Salat oder Knabbergemüse bis hin zum Nachtisch. Hier sollten auch Kinder, die sehr wählerisch sind, etwas Schmackhaftes finden können.

Nachmittagskurse

Zweimal im Jahr bekommen unsere Kinder ihre Kurshefte und können auswählen, welche Angebote sie besonders interessieren. Nach ein bis zwei “Schnupperstunden” müssen sie sich dann festlegen, ob sie für das gesamte Schulhalbjahr an dem gewünschten Nachmittagskurs teilnehmen möchten. Die Kurse für Klasse 1 sind offen gehalten. Es gibt verschiedene Angebote, da die “Kleinen” aber noch nicht so ausdauernd sind und sich nicht für einen längeren Zeitraum festlegen können, wollen wir hier relativ flexibel auf die Bedürfnisse der Kinder reagieren.

Aktive Pause

Bei uns ist in der Pause immer was los! Und das nicht nur auf unserem Spielplatz und auf der Spielwiese. In zwei Containern werden unsere kleinen Spielgeräte und Fahrzeuge für die Pausen aufbewahrt. Für die Spielgeräte-Ausleihe suchen wir immer Eltern, die die Schülerinnen und Schüler beim Ausleihen unterstützen!  

Tintenherz-Club

Im Tintenherzclub bringt der Vorleser immer spannende Geschichten zu Gehör. Manche Titel suchen die Kinder selbst aus, manchmal dürfen Kinder auch selbst vorlesen. Gelegentlich lauschen bis zu 30 Kinder, ob bei Sonnenschein oder Regen, mit Neugier und Aufmerksamkeit

  • immer dienstags und donnerstags
  • in der Mittagspause von 12.45 bis 13.45 Uhr
  • im Ruheraum!

Die Zuhörerinnen u. Zuhörer urteilten über das Vorlesen so:

“Es ist hier sehr schön und gemütlich und es ist hier sehr spannend und ich finde es gut, dass die aufmerksamsten Kinder auch Bonbons bekommen und es gefällt mir besonders, dass wir selber auch vorlesen durften und bald einen Film gucken.”  M., Klasse 4c

….„dass man nur zuhören muss, denn in meiner Klasse ist es laut.“ S., Klasse 3a

Mentor-Leselernhelfer

MENTOR – die Leselernhelfer HAMBURG e.V. bringt Ehrenamtliche mit Schülern zusammen, um deren Lesefähigkeit und Textverständnis zu fördern.

 

Lesen

Lernen

Helfen

Lesen macht klug und glücklich.

 

Denn jede Geschichte eröffnet eine neue Welt. Kein Wunder also, dass Kinder Bücher lieben – eigentlich. Doch viele Jungen und Mädchen können nicht gut lesen. Und oft verstehen sie den Sinn der Texte kaum. MENTOR e.V. hilft, die Freude am Lesen zu wecken oder wieder zu entdecken. Ohne Druck, Belehrung oder erhobenen Zeigefinger. Einfach durch das Lesen selbst.

 

“Ihr müsst dem Kind den Weg zum Buch weisen. Denn von allein findet es ihn nie und wird nie ein Weltverbesserer.” Astrid Lindgren


Einfach. Erfolgreich. Eins zu eins. Lesen durch lesen lernen. Das klingt simpel. Und das ist es auch. Der Verein vermittelt Erwachsene, die das Lesen lieben, als Mentor an ein Schulkind, das Hilfe dabei braucht. Beide treffen sich einmal pro Woche für eine Stunde, ein ganzes Jahr lang. In der Schule, außerhalb des Unterrichts – zum Lesen, Nachdenken, Sprechen und Lachen. Und das macht beide klüger: Schüler und Mentoren.

 

Geteilte Freude. Doppelte Freude. Die Schule schlägt dem Verein Schüler vor, für die das Lesen im Unterricht bereits zum Stolperstein geworden ist. In der freundlichen Atmosphäre der Mentor-Stunde können Mentor und Schüler sich Texte im gemeinsamen Gespräch erschließen. Viele Kinder, die nicht mit der deutschen Sprache aufgewachsen sind, können sich zum ersten Mal mit einem deutschsprachigen Erwachsenen austauschen. Integration pur. Lesen kann zur positiven Erfahrung werden. Statt einzuschüchtern, macht ein Buch neugierig. Lehrer berichten uns davon!
Die Mentoren an unserer Schule betreuen und fördern einzelne Kinder in 20, 30 oder 40 Lesestunden.